Geheimnisse sind wie Schlüssel, mit denen autorisierte Mitarbeitende den Zugriff auf sensible Daten, kritische Systeme und wertvolle Ressourcen entsperren können. Durch die Verwaltung von Geheimnissen soll sichergestellt werden, dass auschließlich autorisierte Personen auf diese Schlüssel zugreifen können. So funktioniert die Verwaltung von Geheimnissen:
Es gibt eine breite Palette von Tools zur Verwaltung von Geheimnissen, die jeweils auf bestimmte Aspekte der Sicherung sensibler Informationen ausgerichtet sind. Hier einige Beispiele:
Dabei handelt es sich um spezielle Repositorys zur Speicherung eines breiten Spektrums von Geheimnissen, darunter Kombinationen aus Benutzername und Kennwort, API-Schlüssel, Master-Schlüssel, öffentliche Schlüssel, private Schlüssel, kryptografische Schlüssel, Zertifikate und SSH-Schlüssel. Sie bieten starke Verschlüsselung, Zugriffskontrollen und Protokollierungsfunktionen, um die Vertraulichkeit, Integrität und Rückverfolgbarkeit von Geheimnissen zu gewährleisten.
PPM-Tools konzentrieren sich auf die Sicherung privilegierter Zugriffsdaten, die von Administratoren, Anwendungen oder Diensten für den Zugriff auf wichtige Systeme und Ressourcen verwendet werden. Sie bieten Funktionen wie sichere Speicherung, Rotation und Zugriffskontrolle für privilegierte Kennwörter.
Privileged Password Management konzentriert sich auf die Verwaltung kryptografischer Schlüssel, die zur Ver- und Entschlüsselung verwendet werden. Sie bieten sichere Funktionen für die Erzeugung, Speicherung, Rotation und Zugriffskontrolle von Schlüsseln, einschließlich der noch sichereren Möglichkeit, Schlüssel symmetrisch zu verschlüsseln. Ein KMS eignet sich besonders für Unternehmen, die zum Schutz ihrer Daten stark auf Verschlüsselung angewiesen sind.
Tools zur Cloud-nativen Verwaltung von Geheimnissen schützen sensible Anmeldeinformationen in dynamischen Cloud-Umgebungen. Sie bieten Funktionen wie die nahtlose Integration mit mehreren Cloud-Diensten, automatische Rotation und Einfügung von Geheimnissen sowie zentralisierte Richtlinienverwaltung.
Für Unternehmen, die kosteneffiziente Lösungen suchen, können Open-Source-Tools zur Verwaltung von Geheimnissen eine gute Wahl sein. Diese Tools bieten Kernfunktionen wie Speicherung von Geheimnissen und Zugriffskontrolle und lassen sich an die jeweiligen Compliance-Anforderungen anpassen, erfordern aber bei Implementierung und Wartung oft umfangreiche technische Kenntnisse.
AD-Verwaltungslösungen sind speziell für die Verwaltung von Geheimnissen im Kontext von AD-Umgebungen konzipiert. Sie bieten Funktionen zur Verwaltung von Kennwörtern, Anmeldeinformationen für Dienstkonten und anderen sensiblen Informationen, die in AD gespeichert sind.
Geheimnisse gehören zu den sensibelsten und sicherheitskritischsten Informationen in der digitalen Infrastruktur eines jeden Unternehmens. Ganz gleich, ob es sich um Benutzerkennwörter, API-Schlüssel, SSH-Schlüssel, LDAP-Kennwörter oder Anmeldeinformationen für Datenbanken handelt – die Preisgabe oder der Missbrauch dieser Geheimnisse kann katastrophale Folgen haben und möglicherweise zu Datenschutzverletzungen, kompletten Systemübernahmen und Rufschäden führen.
Sehen wir uns einige typische Funktionen von Tools zur Verwaltung von Geheimnissen an:
Geheimnisse sind nicht über verschiedene Systeme verstreut oder, noch schlimmer, in Ihrem Quellcode fest kodiert. Stattdessen werden sie sicher in einem zentralisierten Repository gespeichert. Dieser Ansatz bietet eine einzige Informationsquelle für alle Ihre Geheimnisse, sodass sie sich leichter verwalten und verfolgen lassen.
Eine effektive Verwaltung von Geheimnissen schützt Unternehmen vor einer Vielzahl von Cyber-Bedrohungen und -Angriffen, darunter Manipulationsversuchen, Malware- und Phishing-Angriffen, versehentlicher Aufdeckung, Privilegieneskalation, Datenschutzverletzungen und Brute-Force-Angriffen.
Tools zur Verwaltung von Geheimnissen setzen eine granulare Zugriffskontrolle für alle Arten sensibler Daten durch, einschließlich symmetrischer oder asymmetrischer Verschlüsselungsschlüssel, Authentifizierungstoken und Root-Kennwörter. Der Zugriff wird nach dem Least Privilege-Prinzip gewährt, um sicherzustellen, dass nur autorisierte Benutzer und Anwendungen mit echtem Bedarf Zugriff erhalten
Statische Geheimnisse sind ein Alptraum für die Sicherheit. Systeme zur Verwaltung von Geheimnissen automatisieren die Rotation von Geheimnissen in regelmäßigen Abständen oder aufgrund von vordefinierten Auslösern. Dies verringert das Risiko, das mit kompromittierten Anmeldeinformationen verbunden ist, selbst wenn sie in die falschen Hände geraten.
Nehmen wir zum Beispiel ein Szenario, in dem ein privater Schlüssel kompromittiert wird. Wenn das System zur Verwaltung von Geheimnissen den Schlüssel automatisch rotiert, wird die kompromittierte Version obsolet, d. h. böswillige Akteure können sie nicht zur Entschlüsselung und zum Zugriff auf sensible im Klartext gespeicherte Informationen verwenden.
Die Verwaltung von Geheimnissen lässt sich, wie viele andere Angebote des Privileged Access Management (PAM), nahtlos in DevOps-Workflows integrieren. Sie können zum Beispiel Lösungen zur Verwaltung von Geheimnissen verwenden, um: